Ein Rundgang im PMTB

Im Foyer des Museums sind nach dem Motto:
"Die Fülle der Lebensformen auf dieser Erde ist unermeßlich.."
eine Reihe von lebenden Kleintieren der Tropen, wie Riesentausendfüßer, Schlangen,
Frösche und bizarre Insekten sowie z.B. Wandelnde Blätter,
Riesenstabschrecken oder die Wandelnde Geige zu bewundern.

Im Schaubereich unseres Museums findet man ferner drei Abteilungen:
In der ersten Abteilung werden Zeugen vergangener Jahrmillionen,
die ohne das Zutun des Menschen wieder von der Erde verschwanden, sowie deren nächste,
noch heute lebenden Verwandten in eindrucksvollen Rekonstruktionen in Lebensgröße gezeigt.
Die weiteren Abteilungen zeigen Tiere und Lebensräume der heutigen Zeit.
Besonders berücksichtigt werden dabei Lebensformen und Biotope,
die der Mensch vernichtet oder an den Rand der Ausrottung gebracht hat.
Neben verschiedenen Dioramen wie z.B. dem tropischen Regenwald in Westafrika
werden besonders charakteristische Tiere für die genannte Problematik,
wie Riesenalk oder Dronte in Einzeldarstellung gezeigt.
Den Abschluß dieser Abteilung bilden einige wenige Tiere, die schon fast ausgestorben sind,
und nur durch aufwendige Rettungs- und Wiederauswilderungsmaßnahmen der Nachwelt
erhalten werden konnten, wie Wisent oder Hawaigans.

Dem gegenübergestellt werden besonders "erfolgreiche" Arten, dh. Fremdlinge in Mitteleuropa
wie z.B. Türkentaube, Waschbär, Regenbogenforelle und Wanderratte, in drei Großvitrinen dargestellt.
Desweiteren ist zur Zeit eine Sonderausstellung zum Thema: "Faszination Insekten" zu sehen.

Unsere Institution beherbergt neben dem musealen Ausstellungsbereich auch eine Freilandanlage,
in der verschiedene lebende Beispiele zu den Ausstellungsthemen gezeigt werden.
In diesen Außenanlagen werden verschiedene Haustierrassen,
von denen einige akut vom Aussterben bedroht sind, gezeigt.
Neben Angora- und belgischen Riesenkaninchen sowie anderen Rassekaninchen
finden sich verschiedenste alte Geflügelrassen auf unserem Haustierlehrhof.
Leider gibt es wegen Anwohnerprotesten keine Schafe, Schweine und Ziegen mehr dort.
Zu einer Runde Streicheleinheiten lädt der Chinesische Muntjak, von den Kindern liebevoll "Mundi" genannt, ein.
Er ist für Leckereien genauso dankbar wie die Meerschweinchen und Kaninchen im Streichelgehege.
Dies rundet vor allem für unsere kleinen Gäste den Besucherrundgang im Freien ab.